Igel Technikdokumentation Bestandsaufnahme und Dokumentation der technischen Gebäudeausrüstung (TGA)

Ihre Gebäudetechnik,
endlich dokumentiert.

Wir nehmen bestehende Haustechnik vor Ort auf – Heizung, Klima, Lüftung und Sanitär – und übergeben eine Bestandsdokumentation: Anlagenschema, Komponentenliste, Bestandspläne, Fotodokumentation.

Für Hausverwaltungen und WEG, Wohnungsunternehmen, Gewerbe- und Industriebetriebe, Schulen und Kommunen – bundesweit.

Warum eine Bestandsdokumentation

Niemand weiß mehr, was verbaut ist

Pläne und Revisionsunterlagen fehlen, sind veraltet oder zeigen den Planungsstand statt dem, was gebaut wurde. Was tatsächlich im Keller steht, weiß meist nur der Haustechniker, der die Anlage seit zwanzig Jahren betreut. Irgendwann geht er in Rente – und nimmt das Wissen mit.

Eine Maßnahme steht an

Kesseltausch, hydraulischer Abgleich oder Heizungsprüfung nach § 60b GModG (vormals GEG), ein neues Lüftungsgerät, die Umstellung einer Kälteanlage auf ein zulässiges Kältemittel, die Erneuerung der Warmwasserbereitung: Jede Sanierung setzt voraus, dass man weiß, was verbaut ist. Fehlen diese Angaben, wird geschätzt – und das rächt sich spätestens auf der Baustelle.

Die Betreiberverantwortung sitzt im Nacken

Wer eine technische Anlage betreibt, haftet für ihren sicheren Zustand – und muss im Ernstfall belegen können, welche Anlagen es überhaupt gibt und wie sie instand gehalten werden. Ohne belastbare Anlagenliste steht dann nicht das Bauteil zur Diskussion, sondern die Organisation.

Was Sie bekommen

Anlagenschema
Vereinfachtes Funktions- und Strangschema je Gewerk, ohne Maßstab – für die Heizung also das Heizungs- oder Hydraulikschema mit Wärmeerzeugern, Speichern, Pumpen und Heizkreisen. Als PDF und als DWG.
Bestandspläne
Der Ist-Zustand der Gewerke Heizung, Klima, Lüftung und Sanitär – sichtbare Leitungsführung, Verteiler, Armaturen und Heizkörper – eingetragen in Ihre vorhandenen Grundrisspläne. Also Pläne, die zeigen, was tatsächlich gebaut ist („As-built“), nicht was einmal geplant war. Sie haben keine aktuellen Grundrisse? Sprechen Sie uns an, dafür finden wir eine Lösung.
Komponentenliste
Die erfassten Bauteile werden in den Plänen bezeichnet. Dazu erhalten Sie eine Aufstellung mit den verfügbaren und für Sie wichtigen Daten. Jedes Bauteil trägt dabei in Plan, Aufstellung und Foto dasselbe Kennzeichen – auf Wunsch auch als Etikett am Bauteil selbst. Damit haben Sie die Grundlage für ein Anlagenkataster.
Fotodokumentation
Strukturiert und nummeriert. Jedes Foto trägt das Kennzeichen des Bauteils und lässt sich damit eindeutig der zugehörigen Zeile in der Aufstellung zuordnen.
Feststellungen
Auffälligkeiten, die bei der Aufnahme sichtbar waren – Undichtigkeiten, festsitzende Armaturen, fehlende Dämmung – beschreibend und mit Foto belegt. Was daraus folgt, entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem Fachbetrieb.
Übergabe
Die gesamte Anlagendokumentation in einem kompakten, sauber gegliederten Dokument. Digital in offenen Formaten – PDF, DWG, Excel, CSV –, auf Wunsch zusätzlich gedruckt und gebunden.

Was es kostet

Kein Bestandsgebäude gleicht dem anderen, und was im Keller vorgefunden wird, entscheidet über den Aufwand. Eine Preisliste wäre deshalb irreführend. Wir sehen uns die Sache zuerst an und machen Ihnen danach ein Angebot über einen Umfang, den wir vorher gemeinsam festgelegt haben.

Was den Aufwand bestimmt, sind vor allem sechs Dinge: die Zahl der Gewerke, die Zugänglichkeit der Räume, der Zustand der vorhandenen Unterlagen, die gewünschte Detailtiefe, die Größe des Objekts und die Entfernung. Mehrere Objekte in einem Bestand lassen sich einheitlich und damit günstiger aufnehmen – sprechen Sie uns auf einen Rahmenvertrag an.

Wie es abläuft

  1. Erstgespräch

    Sie schildern uns das Objekt und den Anlass und sagen uns, welche Unterlagen es gibt – Pläne, alte Schemata, Wartungsprotokolle.

  2. Besichtigung

    Was tatsächlich verbaut ist und wie zugänglich es ist, zeigt sich erst vor Ort. Was davon aufgenommen werden soll, legen wir gemeinsam mit Ihnen fest.

  3. Angebot

    Sie erhalten ein Angebot über den vereinbarten Umfang, mit klar beschriebener Leistung und einem Termin für die Übergabe.

  4. Aufnahme und Übergabe

    Zugänge und Zeitfenster stimmen wir vorher ab und bemühen uns, Ihre Betriebsabläufe so wenig wie möglich zu behindern. Wo Bereiche nur im Stillstand betreten werden dürfen, planen wir das gemeinsam ein. Die Unterlagen erhalten Sie digital, auf Wunsch zusätzlich gedruckt und das Anlagenschema laminiert für die Technikraumwand.

Unser Schwerpunkt

Wir konzentrieren uns auf die Dokumentation bestehender Anlagen: aufnehmen, zeichnen, festhalten. Planen gehört nicht dazu – und genau das macht uns für Sie unkompliziert einsetzbar, auch neben Ihren Fach- und Wartungsbetrieben. Wir verkaufen Ihnen anschließend keine Anlage.

Sie brauchen darüber hinaus etwas? Sprechen Sie uns an. Vieles lässt sich einrichten, und wo wir nicht die Richtigen sind, kennen wir meist jemanden, der es ist.

Über uns

Andreas Igel
Über zwanzig Jahre Projekterfahrung in Heizung, Lüftung und Sanitär – als Projektleiter und später als selbständiger Fachplaner, in Wohngebäuden, Gewerbe und Industrie mit Schwerpunkt Sanierung. Dabei hat er viele Bestandsanlagen gesehen und weiß, wie wichtig eine gute Bestandsdokumentation ist.
Stephanie Igel
Aufbereitung von Fotos und Unterlagen, Aufstellungen und die gesamte Organisation rund um das Projekt. Sie ist Ihre Ansprechpartnerin für Termine, Unterlagen und Rückfragen – und sorgt dafür, dass jede Dokumentation denselben Aufbau und dieselbe Sorgfalt hat.

Wir arbeiten bundesweit. Am meisten bringt eine Bestandsdokumentation dort, wo viel Technik zusammenkommt: bei Liegenschaften mit mehreren Gebäuden, Wohnungsbeständen, Verwaltungs- und Schulgebäuden sowie Gewerbe- und Industrieobjekten mit eigenen Technikzentralen.

Häufige Fragen

Was ist eine Bestandsdokumentation der Haustechnik?

Eine Bestandsdokumentation hält fest, welche haustechnischen Anlagen in einem Gebäude tatsächlich verbaut sind und wie sie zusammenhängen. Sie besteht bei uns aus Anlagenschema, Bestandsplänen, Komponentenliste und Fotodokumentation – erstellt nach einer Aufnahme vor Ort, nicht aus alten Planständen abgeschrieben.

Was tun, wenn keine Revisionsunterlagen vorhanden sind?

Das ist der häufigste Anlass, aus dem man uns anspricht. Revisionsunterlagen entstehen beim Bau oder Umbau – fehlen sie oder sind sie unvollständig, lassen sie sich später kaum noch beschaffen. Wir nehmen die Anlagen dann vor Ort auf und dokumentieren den heutigen Zustand. Vorhandene Teilunterlagen, alte Schemata und Wartungsprotokolle beziehen wir mit ein.

Wann lohnt sich eine Bestandsaufnahme?

Immer dann, wenn eine Entscheidung ansteht und niemand sicher weiß, was eingebaut ist: vor einem Kesseltausch oder der Umstellung auf Wärmepumpe oder Fernwärme, vor einem hydraulischen Abgleich, vor der Heizungsprüfung nach § 60b GModG (vormals GEG), beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie, beim Wechsel von Hausverwaltung oder Wartungsbetrieb – und wenn der langjährige Haustechniker in den Ruhestand geht.

Hilft eine Bestandsaufnahme beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie?

Ja, als sachliche Grundlage. Vor einem Kauf, einem Verkauf oder einer technischen Due Diligence zeigt die Bestandsdokumentation, welche Anlagen vorhanden sind, welche Baujahre ablesbar sind und welche Auffälligkeiten bei der Aufnahme sichtbar waren – jeweils mit Foto belegt. Den Zustand, die Restnutzungsdauer oder anstehende Kosten bewerten wir nicht. Dafür ist unsere Dokumentation die Grundlage für Ihren Gutachter oder Fachbetrieb.

Was kostet eine Bestandsaufnahme der Haustechnik?

Das hängt vor allem von der Größe des Objekts, der Zahl der Gewerke, der Zugänglichkeit der Räume und den vorhandenen Unterlagen ab. Wir nennen deshalb keine Pauschalpreise, sondern sehen uns Objekt und Unterlagen zuerst an und machen Ihnen dann ein Angebot über einen fest vereinbarten Umfang. Für mehrere Objekte eines Bestands bieten wir Rahmenverträge an.

Welche Anlagen und Bauteile erfassen Sie?

Heizung, Klima, Lüftung und Sanitär – zum Beispiel Wärmeerzeuger, Speicher, Pumpen, Verteiler und Heizkörper, Kälteanlagen und Klimageräte, Lüftungsgeräte und Luftkanäle mit ihren Abmessungen, Hausanschluss, Trinkwassererwärmung und Zirkulation. Zu jedem Bauteil halten wir Hersteller, Typ, Baujahr und Leistung fest, soweit sie am Bauteil ablesbar sind.

Nehmen Sie auch die Heizkörper für den hydraulischen Abgleich auf?

Ja. Für den hydraulischen Abgleich braucht Ihr Planer oder Fachbetrieb eine raumweise Aufstellung der Heizkörper. Wir erfassen je Raum Bauart und Abmessungen der Heizkörper und, soweit erkennbar, Ventil und Thermostatkopf. Jeder Heizkörper wird im Plan verortet, gekennzeichnet und fotografiert. Die Berechnung und die Einstellung selbst übernimmt Ihr Planer oder Fachbetrieb.

Erfassen Sie auch Brandschutzklappen?

Ja. Brandschutzklappen in Lüftungsanlagen sind in vielen Gebäuden nicht vollständig bekannt. Wir verorten sie im Plan, kennzeichnen und fotografieren sie und führen sie mit Typ und Nennweite in der Komponentenliste, soweit sie über Revisionsöffnungen zugänglich sind. Die Prüfung der Klappen selbst übernimmt Ihr Fachbetrieb.

Was ist mit Leitungen, die man nicht sieht?

Wir erfassen, was sichtbar oder über Revisionsöffnungen zugänglich ist. Wände, Decken und Dämmungen öffnen wir nicht. Wo ein Leitungsverlauf zwischen zwei sichtbaren Punkten nur angenommen werden kann, kennzeichnen wir ihn im Plan als Annahme. So sehen Sie auf einen Blick, was festgestellt und was abgeleitet ist.

Können Planer und Handwerker direkt mit den Unterlagen arbeiten?

Ja, dafür sind sie gemacht: als Grundlage für Planung, Ausschreibung, Angebot und Wartung. Sie ersetzen aber nicht die eigene Prüfung vor Ort – vor einer Ausschreibung oder Ausführung sollten Planer und ausführende Firmen die für ihre Leistung wichtigen Angaben am Objekt bestätigen.

In welchen Formaten erhalte ich die Dokumentation?

Pläne und Schemata als PDF und DWG, die Komponentenliste als Excel und CSV, die Fotos geordnet nach Kennzeichen. Die Komponentenliste hat einen festen Spaltenaufbau und eignet sich dadurch als Grundlage für die Übernahme in CAFM- oder Wartungsprogramme. Auf Wunsch richten wir die Spalten nach der Importvorlage Ihres Programms aus und liefern alles zusätzlich gedruckt.

Welche Unterlagen sollten vorliegen?

Hilfreich sind aktuelle Grundrisse, am besten als PDF oder DWG. Alles Weitere – alte Pläne, Schemata, Wartungs- und Prüfprotokolle – nehmen wir gern dazu. Gibt es keine brauchbaren Grundrisse, sprechen Sie uns an; dafür finden wir eine Lösung.

Was passiert, wenn sich an der Anlage später etwas ändert?

Auf Wunsch schreiben wir die Dokumentation fort. Nach einem Umbau oder Austausch nehmen wir die geänderten Teile auf und aktualisieren Pläne, Liste und Fotos, ohne dass alles neu erstellt werden muss.

Planen Sie auch die Sanierung?

Nein. Wir dokumentieren den Bestand – Planung, Berechnungen und Ausführung gehören nicht zu unseren Leistungen. Unsere Unterlagen sind die Grundlage, auf der Ihr Planer oder Fachbetrieb aufbaut. Und weil wir anschließend nichts verkaufen oder einbauen, ist die Dokumentation unabhängig.

In welchem Gebiet arbeiten Sie?

Bundesweit. Bei weiter entfernten Objekten achten wir darauf, dass Anreise und Aufnahme in einem sinnvollen Verhältnis stehen – etwa bei größeren Liegenschaften oder mehreren Objekten eines Auftraggebers, die wir in einem Zug aufnehmen. Ob das bei Ihnen so ist, klären wir im ersten Gespräch. Oft reicht dafür zunächst ein Blick in Ihre Pläne und Fotos.

Kontakt

Ein kurzes Telefonat oder eine E-Mail genügt, um zu klären, ob eine Aufnahme für Ihr Objekt sinnvoll ist. Am einfachsten geben Sie uns hier an, worum es geht.

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Welche Gewerke sollen erfasst werden?
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E-Mail
info@igel-technikdokumentation.de
Ansprechpartner
Andreas und Stephanie Igel
Anschrift
Igel Technikdokumentation
Inh. Andreas Igel
Brunnenstraße 10
65594 Runkel-Dehrn